Zeiterfassung im Homeoffice

Was beim Arbeitsplatz zuhause gilt

Viele Arbeitnehmer haben sich längst ans Homeoffice gewöhnt und wollen auch künftig an einigen Tagen von zu Hause arbeiten: Sie sparen sich den lästigen Arbeitsweg, lassen nebenher noch Waschmaschine laufen und können sich zudem am heimischen Schreibtisch oft besser konzentrieren. Doch was gilt bei der Arbeitszeiterfassung im Homeoffice?

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Homeoffice nimmt zu

Corona wirkt wie ein Katalysator: Konnten vor der Pandemie nur 39 % der Arbeitnehmer in Deutschland im Homeoffice arbeiten, waren es im zweiten Quartal 2020 schon 61 %. Damit ist das Homeoffice-Potenzial jedoch noch nicht ausgeschöpft: Laut der von Randstad in Auftrag gegebenen Umfrage könnten theoretisch sogar 80 % der Belegschaften von Zuhause aus arbeiten, vor allem in Bürojobs wie z. B. im Vertrieb, in der IT und in der Unternehmensberatung.

Welche Arbeits- und Pausenzeiten gelten im Homeoffice?

Auch im Homeoffice gelten die gleichen gesetzlichen Regelungen zur Arbeitszeit und Pausenregelung wie vor Ort im Büro. Der europäische Gerichtshof hat bereits 2019 entschieden, dass Arbeitgeber künftig die täglichen Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter – zu ihrem eigenen Schutz – dokumentieren müssen, denn häufig mündet die nicht dokumentierte Arbeitszeit in unbezahlten Überstunden. Für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Mitarbeiter sind Pausen und Ruhephasen aber essenziell, daher sehen Befürworter des Urteils einen großen Vorteil in einer lückenlosen Arbeitszeitdokumentation.

Auch nationale Urteile bestätigen diese Auffassung. Zwar sind die von Experten erwarteten konkreten Regelungen durch die EU-Mitgliedsstaaten bislang noch nicht in Sicht. Arbeitsrechtsexperten empfehlen den Unternehmen dennoch, sich bereits jetzt mit dem Thema Zeiterfassung auseinanderzusetzen.

Infos zur Zeiterfassungs-Software

Warum Zeiterfassung im Homeoffice wichtig ist

Auch wenn die Mitarbeitenden im Homeoffice tätig sind, entbindet dies den Arbeitgeber nicht von den üblichen arbeitsrechtlichen Verpflichtungen. Hierzu gehört auch, dass der Arbeitgeber die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben zur Arbeitszeit gewährleistet. Daher muss der Arbeitgeber auch im Homeoffice prüfen, ob die Arbeitszeiten nicht überschritten werden und die vorgeschriebenen Pausen und Erholungszeiten eingehalten werden.

Gerade weil zuhause die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben oft nicht klar definiert sind, sollten Arbeitgeber die Arbeitszeiten von den Mitarbeitern erfassen lassen. Dies schafft Transparenz, damit sowohl der Vorgesetzte und das Unternehmen als auch der Arbeitnehmer selbst nachvollziehen können, wann wieviel Arbeit geleistet wurde. Werden diese Zeiten korrekt erfasst, schafft dies für alle Beteiligten einen verlässlichen Überblick über geleistete Überstunden.

Tipp: Nicht nur für Mitarbeiter im Außendienst, auch für Büromitarbeiter eignen sich mobile Zeiterfassungssysteme: Auf Smartphones, Tablets und Laptops werden sie zur praktischen und flexiblen Lösung für Arbeitnehmer, die orts- und zeitunabhängig Zugriff auf ihre Arbeitszeiterfassung benötigen. SP_Data unterstützt Sie dabei, Ihre Anforderungen an geeignete Zeiterfassungssysteme zu formulieren und stellt Ihnen Auswahlhilfen zur Verfügung.

 

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