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Warum Sie Ihre Mitarbeiter ab und zu befragen sollten

Was läuft schief im Unternehmen? Wo wünschen sich die Mitarbeiter eine Verbesserung? Wer seine Mitarbeiter immer mal wieder zu den Arbeitsbedingungen vor Ort befragt, gewinnt wertvolle Erkenntnisse zu potenziellen Gesundheitsgefahren und Belastungen, aber auch über mögliche Verbesserungsmöglichkeiten.

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Damit die Mitarbeiter bei der Arbeit auch langfristig gesund bleiben, wird das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) immer wichtiger. Wer in die Gesundheit und das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter investieren will, sollte zuallererst eine Bestandsaufnahme durchführen:

  • Welchen Gesundheitsgefahren, Belastungen oder Stressfaktoren sind die Mitarbeiter ausgesetzt?
  • Was empfinden sie als besonders belastend?
  • Was würde ihnen bei der Bewältigung ihres Arbeitsalltags am Allermeisten helfen?

Mitarbeiter zu ihren Gesundheitsbelastungen befragen

Am wertvollsten und wichtigsten sind dabei die Hinweise der Mitarbeiter selbst. Dazu bieten sich Online-Befragungen an, um die Mitarbeiter hinsichtlich ihrer Belastungen, Wünsche und Vorstellungen rund um ihren Gesundheitsschutz anonym zu befragen. Werden die Ergebnisse und mögliche Ursachen für Belastungen ausreichend analysiert, können Unternehmen daraus in einem weiteren Schritt konkrete Maßnahmen ableiten: Damit können sie in die Gesundheit, das Wohlbefinden und letztlich die Zufriedenheit der Mitarbeiter auszubauen und zu verbessern und in passenden Präventionsangebote investieren. Dabei können die Mitarbeiter in mögliche Verbesserungen partizipativ einbezogen werden.

Finden diese Befragungen in einem regelmäßigen Turnus statt, können Unternehmen damit auch Veränderungen feststellen und dokumentieren.

Themenvielfalt rund um die Mitarbeitergesundheit

Unternehmen können die Mitarbeiter beispielsweise hinsichtlich ihrer Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen befragen, zur Unternehmens- und Führungskultur der Firma, aber auch zur gelebten Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ihrer gefühlten Work-Life-Balance. Aufgrund der Corona-Pandemie ergeben sich – je nach Unternehmen und Branche – auch weitere Themen, wie z. B. Stress durch Homeoffice und gleichzeitige Kinderbetreuung, psychische Belastungsfaktoren, Kurzarbeit oder die Furcht vor einem pandemiebedingten Jobverlust.

Bei der Erstellung eines validen und zuverlässigen Fragebogens sollten Personalabteilung und Gesundheitsbeauftragte eventuell externe Berater zu Hilfe nehmen, die eine qualitativ hochwertige Befragung und Auswertung garantieren. Meist können diese Dienstleister Vergleichswerte mit ähnlichen Unternehmen oder Branchen zur Verfügung stellen. So haben Unternehmen die Möglichkeit, die Antworten der eigenen Mitarbeiter mit ähnlichen Unternehmen zu vergleichen, um auffällige Abweichungen identifizieren zu können.

Die Ergebnisse geben – neben dem tatsächlichen Krankenstand – wertvolle Hinweise auf Belastungen, Wünsche und eventuelle Missstände im Unternehmen. Darauf aufbauend können Unternehmen im nächsten Schritt zielführende Maßnahmen und Angebote entwickeln, um die Mitarbeitergesundheit bestmöglich zu erhalten.

 

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