Förderung von Digitalisierungsmaßnahmen für den Mittelstand

Diese Förderprogramme sollten Sie kennen

Wollen Unternehmen konkurrenzfähig bleiben, ist es unumgänglich in Digitalisierungsmaßnahmen zu investieren. Der Bund bietet Förderungen, die Unternehmen dabei unterstützen.

AdobeStock_124895194_komprimiert

Förderprogramm „Digital Jetzt“

Kleine und mittelständische Unternehmen aus allen Branchen, die zwischen 3-499 Mitarbeiter:innen beschäftigen und in Digitalisierungsmaßnahmen investieren wollen, haben die Möglichkeit, das Förderprogramm „Digital Jetzt“ zu nutzen. Es unterstützt Investitionen in Soft- und Hardware und in die so wichtige Mitarbeiterqualifizierung.

Für den Förderantrag muss ein Digitalisierungsplan vorliegen, in dem folgende Punkte behandelt werden müssen:

  • Beschreibung des Digitalisierungsvorhabens.
  • Erläuterung der Anzahl und Art der Qualifizierungsmaßnahmen.
  • Information über den aktuellen Stand der Digitalisierung im Unternehmen und die Ziele, die mit der Digitalisierungsmaßnahme erreicht werden sollen.
  • Der Digitalisierungsplan behandelt z. B. auch, wie durch Digitalisierung die Organisation im Unternehmen effizienter gestaltet werden kann oder die Position am Markt ausgebaut werden kann.

Voraussetzung ist außerdem:

  • Die Betriebsstätte oder Niederlassung, in der die Digitalisierungsmaßnahme Anwendung findet, muss in Deutschland sein.
  • Das Vorhaben hat noch nicht vor der Förderbewilligung begonnen.
  • Die Maßnahme muss innerhalb von 12 Monaten nach Bewilligung der Förderung umgesetzt werden.
  • Ein Nachweis über die Verwendung der Fördermittel.

Der Antrag kann online bis einschließlich dem Jahr 2023 gestellt werden. Die Förderung ist modular aufgebaut, die minimale Fördersumme beträgt 17.000 für Modul 1, 3.000 für Modul 2 und maximal 50.000 Euro pro Unternehmen. Dies kann bei Investitionen von Wertschöpfungsketten/-netzwerken auf 100.000 ausgeweitet werden. Dabei bemisst sich der Zuschuss je nach Größe des Unternehmens anteilig an den Investitionskosten.

Förderprogramm „go-digital“

Das Förderprogramm „go-digital“ richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und dem Handwerk. Es fördert Beratungsleistungen rund um das Thema Digitalisierung und ist in drei Module strukturiert:

1. Digitalisierte Geschäftsprozesse

2. Digitale Markterschließung

3. IT-Sicherheit

Voraussetzungen für die Förderung:

  • Das Unternehmen weist technologisches Potenzial auf und gehört zur gewerblichen Wirtschaft (inkl. Handwerk).
  • Es beschäftigt weniger als 100 Mitarbeiter:innen.
  • Der Jahresumsatz/Jahresbilanzsumme des Vorjahres beträgt höchstens 20 Millionen Euro.
  • Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder eine Niederlassung in Deutschland haben.
  • Die Förderung nach der De-minimis-Verordnung muss gegeben sein.

 

Bei dem Förderprogramm „go-digital“ übernehmen autorisierte Beratungsunternehmen die Antragstellung. Beratungsleistungen werden mit einem Fördersatz von 50 Prozent gefördert (max. Beratertagessatz 1.100 Euro) für höchstens 30 Tage innerhalb eines halben Jahres.

 

Digitalisierung von HR Prozessen im Unternehmen

Weiter zur automatisierten Personalsoftware

Neueste Beiträge

15.12.2021

Mindestlohn steigt in mehreren Stufen

12 Euro ab Oktober 2022 Seit 2015...

lesen
15.12.2021

Abschlussprüfung zum Kurzarbeitergeld

Mit was müssen Unternehmen rechnen...

lesen
15.12.2021

Beschäftigung von Rentner:innen

Was Arbeitgeber:innen wissen...

lesen
15.12.2021

Unternehmensgröße und arbeitsrechtliche Pflichten

Was die Schwellenwerte mit sich...

lesen
SP_Data GmbH & Co. KG
Engerstraße 147
Herford
Nordrhein-Westfalen
Telefon: 05221 9140 0

Amtsgericht Bad Oeynhausen HRA 3714, persönlich haftende Gesellschafterin:

SP_Data Verwaltungs GmbH, Amtsgericht Bad Oeynhausen, HRB 5300.

Geschäftsführer: Diplom-Wirtschaftsingenieur Stefan Post.

Impressum