New Work: Mit agilen Strukturen fit für den Wandel

Wie HR die Organisationsentwicklung unterstützen kann                                                   

Der Mittelstand in Deutschland stellt sich mehr oder weniger kreativ den Herausforderungen der Digitalisierung. Mit agilen Methoden, mehr Selbstverantwortung und Mitbestimmung für die Mitarbeiter und einer Führung auf Augenhöhe versuchen Unternehmen sich schneller an die komplexe, turbulente und unsichere Umwelt anzupassen. In vielen Chefetagen herrscht jedoch Verunsicherung, wie der Weg zu einem agilen Unternehmen konkret aussehen kann, wie künftig gearbeitet werden soll und welche Strukturen dafür notwendig sind.

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New Work: Was ist das eigentlich?

Die vielbeschworene „New Work“ setzt auf mehr Eigenverantwortung, weniger Hierarchien und mehr Freiräume für die Mitarbeiter. Mit einer hohen Selbstverantwortung und Selbstorganisation in kleinen und unabhängigen Teams soll es gelingen, schnellere und bessere Produkte und Services zu entwickeln und zu vermarkten. Neue Wege für kreative Prozesse sollen geschaffen werden.
Die Softwareentwicklung in agilen Teams und das Denken in Iterationen und Sprints machen es vor: mit einer schrittweisen Annäherung an komplexe Herausforderungen und einer kontinuierlichen Vorgehensweise. Mit dieser Methode, die sich auch auf andere Produkte, Projekte oder Services übertragen lässt, lassen sich effizientere Entscheidungsprozesse herbeiführen und in der Regel schneller markt- und kundenorientierte Produkte und Services entwickeln.

Wie werden wir agil?

Meist bietet es sich an, anhand von Prototypen oder Testballons für neue Produkte oder Projekte erste Erfahrungen mit agilen Methoden zu sammeln. Die Praxis zeigt auch, dass nicht jede Abteilung mit agilen Methoden arbeiten muss, gerade bei klassischen Servicebereichen wie z.B. der Buchhaltung oder dem Controlling ist dies meist nicht notwendig. Aber vor allem das Innovations- und Zukunftsgeschäft von morgen muss sich verändern und neu aufstellen. Gerade hier braucht es einen starken Fokus auf die Bedürfnisse der Kunden und des Marktes. Vor allem aber auch den Mut, Dinge auszuprobieren, neues zu lernen, Fehler zu akzeptieren und sich an Herausforderungen weiterzuentwickeln.

Mit Mini-Start-ups in der bestehenden Organisation lässt sich im kleinen Rahmen ausprobieren, welche Methoden und Strukturen Erfolg versprechen, wo Schwierigkeiten bestehen und wie sich diese beseitigen lassen.

 

Wie kann HR dies unterstützen?

HR kann die Unternehmen dabei vor allem bei der Führungs- und Organisationsentwicklung und durch neue Führungsmodelle und individuelle Personalentwicklungsmaßnahmen unterstützen.

In agilen Strukturen ist besonders Kreativität und die Fähigkeit des Netzwerkens gefragt, gleichzeitig sollen Hierarchien und Silo-Denken abgebaut und Mitarbeiter dabei unterstützt werden, eigene Ideen ein- und in einem kreativen Team voranzubringen. Ganz nach dem Motto „jeder bringt sich dort ein, wo er den meisten Mehrwert leisten kann“. All das bedeutet auch zwangsläufig, dass die bisher in den meisten Unternehmen gelebten Strukturen und (Führungs-)Modelle auf den Prüfstand gestellt und zumindest teilweise über Bord geworfen werden müssen. Gerade das Management muss von HR frühzeitig in agile Prozesse eingebunden werden, damit es einen aktiven Part übernehmen kann.

 

Ohne Lernen geht es nicht

Auch diese Erkenntnis muss sich in den Köpfen der Mitarbeiter und Führungskräfte etablieren. Fehler müssen erlaubt sein, Weiterbildungen, Seminare, Messen und Workshops sind ideal, um Austausch mit Gleichgesinnten zu pflegen. Denn ohne Lernprozess und externe Perspektiven, z.B. von Pilotkunden, Beratern oder Best Practise-Beispielen geht es meist irgendwann nicht mehr voran. Auch hier ist HR gefragt, die Mitarbeiter und Führungskräfte für die kommenden Herausforderungen fit zu machen.

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