11.05.2017

Social Media Recruiting: Setzen Sie auf die richtigen Kanäle!

Facebook oder LinkedIn? Wo halten sich Ihre Kandidaten auf?

Die Zeiten, in denen der Recruiter noch gelassen am Schreibtisch sitzen konnte und nur auf die eintrudelnden Bewerbungsmappen warten musste, sind längst vorbei. In Zeiten der Digitalisierung und des Fachkräftemangels sind Recruiter zunehmend darauf angewiesen, ihren potentiellen Kandidaten entgegenzugehen: Jobmessen sind bereits ein erster Schritt. Dort mehr und mehr zieht es Personaler auch dorthin, wo sich ihre Kandidaten von sich aus aufhalten: auf Social Media-Plattformen. Welche Kanäle sind beim Recruiting besonders gefragt? Macht Facebook, Xing oder Twitter das Rennen?

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Das Centre of Human Resources and Information (CHRIS) der Universität Bamberg und der GGS Heilbronn hat zusammen mit Monster Worldwide Deutschland in „Recruiting Trends 2017“ eine Studie zum Social Recruiting veröffentlicht. Befragt wurden für diese Erhebung Personalverantwortliche aus den Top-1.000-Unternehmen in Deutschland, aus 1.000 Mittelstands-Unternehmen sowie den Top-300-Unternehmen der IT-Branche, ebenso wie 3.400 Kandidaten zur Bewerbungspraxis 2017.

Schalten von Stellenanzeigen: Xing hat die Nase vorn

Die Studie hat ergeben, dass insbesondere große Unternehmen auf Recruiting in oder mit Social Media setzen. Beim Vergleich der verschiedenen Social-Media-Kanäle untereinander fällt auf, dass Xing eindeutig der Liebling der Recruiter für das Schalten von Stellenanzeigen ist: 25 % der Top-1.000-Unternehmen inserieren ihre Vakanzen auf Xing. Mit 11 % schafft es LinkedIn auf den zweiten Platz. Facebook und Twitter liegen beim Thema Anzeigenschaltung hinter den beiden berufsbezogenen Netzwerken. Dafür kann sich Facebook als Spitzenreiter im Bereich Imagewerbung und Employer Branding behaupten: Über ein Viertel der Personaler aus den Top-1.000-Unternehmen setzen hierfür auf Mark Zuckerbergs soziales Netzwerk.

Generation Y gezielt aufspüren

Ein wichtiger Grund für die Aktivität der Personaler in Social Media-Kanälen ist die Rekrutierung jüngerer Fachkräfte – der sogenannten Generation Y (Geburtsjahre 1981-1998). Teilweise nutzen Recruiter oder Headhunter auch die Möglichkeit, einzelne Personen direkt zu kontaktieren. Die Wirkung dieser gezielten Kommunikation kann sich sehen lassen: 28 % der Kandidaten geben an, sich nach der Kontraktaufnahme beim entsprechenden Unternehmen beworben zu haben, obwohl sie das vorher nicht vorhatten. Zum Teil klappt es dann auch mit dem Jobwechsel: Immerhin haben knapp 18 % nach einer direkten Kontaktaufnahme ihren Job gewechselt, obwohl sie vorher gar nicht aktiv nach einem neuen Job gesucht hatten. Doch das Active Sourcing sollte in richtiger Dosierung eingesetzt werden, da immerhin 28 % der Kandidaten die direkte Kontaktaufnahme als lästig empfinden.

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