Megatrend: New Work

Was bedeutet das für Ihr Personalmarketing?

Flexible Arbeitszeiten und Jobsharing, flache Hierarchien, selbstbestimmtes Arbeiten: Die typischen New Work-Elemente zeigen viele Alternativen zu den starren Arbeitsmodellen der Vergangenheit auf. Eine Umfrage beweist, dass New Work-Instrumente die Arbeitgeberattraktivität steigern. Employer Branding und Personalmarketing sollten sich New Work also voller Überzeugung auf die Flagge schreiben.

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Nicht neu, aber immer noch wichtig

Der Begriff New Work taucht bereits Mitte der 70er Jahren auf und geht auf den Sozialphilosophen Frithjof Bergmann zurück. Dieser meinte damit zunächst das Konzept erfüllender Arbeit, heute dient New Work zunehmend als Sammelbegriff für zahlreiche Formen alternativer Arbeitsmodelle. Das lässt das Konzept zwar etwas schwammig erscheinen – nicht aber weniger wichtig.

Eine Studie von Detecon, HR Impulsgeber und der dualen Hochschule Baden-Württemberg zeigt, dass die Umsetzung von New Work-Modellen zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitgeberattraktivität führt. Eine demokratische Führungskultur und schnelle Entscheidungsprozesse sind nicht nur eine notwendige Reaktion auf die schnelllebige Arbeitswelt, sondern werden von Mitarbeitern auch positiv empfunden und bewertet. Flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Möglichkeiten und Creative Workspaces wirken sich ebenfalls positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung aus.

Was sich Mitarbeiter wünschen

In der Umfrage wurde die Beurteilung von 12 New Work-Aspekten aus den Bereichen Individualität, Führung, Agilität, Flexibilität und Bürokonzepte abgefragt. Dabei ergaben sich in allen Bereichen deutliche Differenzen zwischen Ist- und Soll-Zustand. Viele Firmen hinken den Mitarbeiterwünschen hinterher. Am deutlichsten ist die Differenz von Wunsch und Realität bei der Beteiligung der Mitarbeiter an Strategieentwicklungen. Aber auch in anderen Bereichen klaffen Ist- und Soll-Zustand stark auseinander: viele Mitarbeiter wünschen sich mehr Zeit für eigene/kreative Projekte, flexiblere Möglichkeiten zwischen Führungs- und Fachkarriere zu wechseln und eine modernere Führungskultur als ihre Arbeitgeber ihnen bieten. Einzig bei den flexiblen Arbeitszeiten kommen die meisten Unternehmen bereits nah an die Mitarbeiterwünsche heran.

Als modernes Unternehmen präsentieren

Entsprechend haben Firmen, die bereits New Work-Instrumente umsetzen, eine fast dreimal höhere Chance als attraktiver Arbeitgeber bewertet zu werden. Sowohl für das Employer Branding als auch für das Personalmarketing bedeutet das, dass sie New Work offensiv bewerben sollten – und zwar nicht nur nach außen, sondern auch unternehmensintern. Auf die Frage, welche Rolle HR bei der Umsetzung von New Work spielt, sahen nur wenige Studienteilnehmer HR als Treiber mit hoher Präsenz und innovativen Impulsen. Das sollte sich ändern.

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