10.08.2018

Brückenteilzeit ab 2019

Was ist geplant und wie können Sie die neuen Anforderungen mit Ihrer Software umsetzen?

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Brückenteilzeit beschlossen. Vom kommenden Jahr an sollen Arbeitnehmer leichter zwischen Teilzeit- und Vollzeitarbeit wechseln können als bisher. Für die Unternehmen bedeutet das erhöhte Anforderungen an die Personalabrechnung und die Personalplanung. Prüfen Sie rechtzeitig, ob Ihre Software das meistern kann.

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Die Brückenteilzeit – Das ist geplant

Bisher sah das Teilzeitrecht lediglich den Anspruch auf unbegrenzte Teilzeitarbeit vor – verbunden mit dem Risiko, dauerhaft in Teilzeit bleiben zu müssen. Das soll sich in Zukunft ändern: Am 13. Juni beschloss das Bundeskabinett den Gesetzentwurf zur sogenannten Brückenteilzeit. Er sieht vor, dass Arbeitnehmer, die für ein bis fünf Jahre in Teilzeit gehen wollen, das Recht erhalten, in Vollzeit zurückzukehren. Das gilt für Betriebe ab 45 Beschäftigte. Kleinstunternehmen sind von den neuen Regelungen nicht betroffen und auch Mittelständler bis 200 Angestellte müssen diesen Anspruch nur einem von 15 Mitarbeitern gewähren. Das Gesetz wird nun das parlamentarische Verfahren durchlaufen und soll vom 1. Januar 2019 an gelten.

  • < 45 Mitarbeiter: keinen Anspruch auf Brückenteilzeit
  • 46 – 200 Mitarbeiter: Zumutbarkeitsgrenze
  • > 200 Mitarbeiter: Anspruch für jeden

Mehr Flexibilität für Mitarbeiter steigert deren Zufriedenheit

Die Brückenteilzeit soll Arbeitnehmern eine bessere Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben ermöglichen. Sie müssen für die Befristung keinen bestimmten Grund wie Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen angeben. Laut Bundesarbeitsminister Hubertus Heil stellt damit die Brückenteilzeit eine „Brücke ins Ehrenamt, in die Weiterbildung, in die Verwirklichung eigener Ziele“ dar. Der Verband der Internetwirtschaft, Eco, sieht Vorteile auch für Unternehmen. Sie würden von zufriedenen Mitarbeitern profitieren und könnten einfacher neue Talente gewinnen. Gleichzeitig gilt wie bisher, dass betriebliche Gründe dem Teilzeitbegehren entgegenstehen können. In diesem Fall müssen Arbeitgeber die Gründe nachvollziehbar darlegen und sollten eventuell Homeoffice-Möglichkeiten und flexible Präsenzzeiten anbieten.

Anforderungen an Abrechnung und Personalplanung steigen

Von der Vollzeit in die Teilzeit und wieder zurück, Arbeitszeiten flexibel an die eigene Lebenssituation anpassen – was für den Arbeitnehmer mehr Freiheit bedeutet, stellt für Personalabrechnung und Personalplanung hohe Anforderungen dar. Die Abrechnung muss sich ständig ändernden Situationen anpassen und immer mehr Einzelfälle bewältigen. Die Besetzung von eventuell entstehenden befristeten Arbeitsplätzen muss schnell erfolgen können, denn das Gesetz sieht eine Ankündigungsfrist von lediglich drei Monaten vor. Zeitarbeitskräfte lösen nur bei kurzen Befristungen das Problem, da sie seit 2017 bereits nach 18 Monaten wieder gehen müssen.

Was Ihre Software können muss

Sie sollten unbedingt rechtzeitig prüfen, ob die eigene Software in der Lage ist, diese neuen Anforderungen zu meistern und wiederkehrende Vorgänge automatisieren kann. Folgende Leistungen sollte die Software abbilden:

  • In der Personalabrechnung können Befristungsdaten und Befristungsgründe individuell hinterlegt werden.
  • Der Wechsel von einem Arbeitszeitmodell auf ein anderes Arbeitszeitmodell wird in einem digitalen Workflow automatisch berücksichtigt.

Sprechen Sie mit Ihrem Berater Ihres Softwareanbieters. Er kann Ihnen kurzfristig erläutern, welche Leistungen schon jetzt abrufbar sind und welche angepasst werden können. SP_Data Kunden sind auf der sicheren Seite, denn die SP_Data Software kann dieses neue Thema umfassend händeln.

 

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