15.01.2019

Bewerbungen im Schnellscan

Darauf achten Personaler ganz besonders

Mit viel Mühe erstellen die meisten Jobsuchenden ihre Bewerbung. Doch wieviel Zeit nehmen sich Personaler für das Bewerberscreening? Worauf achten sie besonders? Welche Darstellungsform kommt am besten an? In einer umfangreichen Eyetracking-Studie, ergänzt durch zusätzliche Befragungen, hat die Jobbörse Stepstone genau zu diesen Fragen interessante Antworten bekommen.

 

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Wenig Zeit, wenig Zeit…

Personalverantwortliche nehmen sich in der ersten Screening-Runde im Durchschnitt nur 43 Sekunden Zeit, um den Lebenslauf von Bewerbern zu lesen. Interessant: Sie selbst schätzten den Zeitaufwand für das erste Screening mit zwei Minuten sehr viel länger ein. Print-Unterlagen spielen nur noch eine untergeordnete Rolle: 71% der Bewerbungen werden in digitaler Form gelesen, bei jüngeren Personalern sogar 84%. Nur wenn es tatsächlich zu einer Einladung zum Vorstellungsgespräch kommt, spielen ausgedruckte Bewerbungsunterlagen noch eine Rolle.

Kernstück ist der Lebenslauf

Die Gewichtung der einzelnen Bestandteile einer Bewerbung ist ebenfalls überraschend: Mit 68% ist der Lebenslauf das Kernstück der Bewerbung, 22% der Gewichtung liegen beim Motivationsschreiben und nur 10% beim Anschreiben, wofür viele Bewerber sicherlich die meiste Zeit aufwenden. Der Lebenslauf sollte kurz und knackig sein, nicht mehr als zwei Seiten umfassen und die wesentlichen Inhalte übersichtlich präsentieren. Dabei kann die klassische Gestaltung mit 52% Zustimmung am meisten überzeugen und liegt damit vor der grafischen Aufbereitung (39%). Nur für 6% der Personaler ist die Europass-Darstellung die beste.

Neben der Position ist für die meisten Personaler wichtig, welche Tätigkeit die Person vorher ausgeführt hat und welche Berufserfahrung sie hat (85%). Die Ausbildung ist für 58% sehr wichtig, für 36% das Bewerbungsfoto und für 39% die persönlichen Daten.

Das Foto als Blickfang Nr. 1

Der erste Blick fällt bei allen auf das Foto, es beeinflusst die Einschätzung einer Bewerbung maßgeblich, erhöht den Wiedererkennungswert eines Bewerbers und kann positive Aufmerksamkeit schaffen. Absolute No-Gos sind unpassende Kleidung, Selfies oder Urlaubsfotos, auch eine schlechte Qualität wirkt sich negativ auf die Bewerbung aus. Hier gilt: dann lieber gar keins mitsenden! 55% der Teilnehmer glauben  daran, dass der Trend fotoloser Bewerbungen kommt, aber nur 33% empfinden ihn positiv.

Wechselgründe sehr interessant

Bewerber sollten ihren Jobwechsel gut begründen: für 67% der Personaler ist dies sehr relevant. Mit durchschnittlich 7 Sekunden widmen sie den Beweggründen für den Wechsel die meiste Zeit nach dem Foto.

An der Studie haben 33 Personalverantwortliche teilgenommen, die im beruflichen Alltag neue Mitarbeiter einstellen.

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