5 Tipps für erfolgreiche eLearnings

Schluss mit müdem Durchklicken! Wie Sie Lern-Begeisterung wecken

Leider findet man in vielen Unternehmen diese Situation: Die HR-Abteilung kündigt an, dass die Mitarbeiter ein bestimmtes eLearning absolvieren müssen. Obwohl jeder weiß, dass der Zweck des Online-Trainings sinnvoll ist, sind die Mitarbeiter beim Stichwort „eLearning“ gereizt. Jeder überlegt schnell, wann er das Training mal am Freitagnachmittag oder während einer Kaffeepause einschieben kann. Wenn es dann soweit ist, werden die einzelnen Folien durch monotones Durchklicken „abgearbeitet“. Der Lerneffekt bleibt am Ende ebenso gering wie die Teilnahme-Motivation. In fünf Tipps haben wir zusammengefasst, was Sie beachten müssen, damit Ihr eLearning zu einem glänzenden Erfolg statt zur Schlafpille wird.

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Im Grunde ist die Idee des Online-Lernens ein Gewinn für alle Seiten: Der Mitarbeiter kann sich direkt an seinem Arbeitsplatz zu einem beliebigen Zeitpunkt weiterbilden. Und das Unternehmen bringt seine Belegschaft schnell und kostengünstig auf den neuesten Wissensstand. Eine praktische und flexible Lösung. Doch leider werden in der Praxis viele Online-Trainings nicht gerade fesselnd umgesetzt. Daher schwindet häufig die Motivation der Mitarbeiter, das Training zu absolvieren – was aber in vielen Fällen absolut notwendig ist und teilweise sogar rechtliche Auswirkungen hat (etwa bei Trainings zur Arbeitssicherheit oder zu Compliance). Mit unseren fünf Tipps können Sie ansprechende eLearnings gestalten und sich die Aufmerksamkeit Ihrer Mitarbeiter sichern.

 

Lernerlebnisse gestalten: 5 Tipps zur Erstellung von eLearnings

 

1.    Immer das Ziel im Auge haben: Online-Training auf seinen Zweck hin ausrichten

Bevor Sie mit der Entwicklung des eLearnings starten, sollten Sie sich zunächst überlegen, welches Ziel Sie mit dem eLearning genau verfolgen: Geht es eher darum, einseitig Informationen zu übermitteln oder soll der Mitarbeiter dazu befähigt werden, das erlernte Wissen anzuwenden? Seien Sie darauf gefasst, dass Sie in letzterem Fall einen stärkeren Fokus auf die Methodik des Trainings legen müssen. Sehr gängig ist, dass das Gelernte in einem abschließenden Test mit Fallbeispielen zur Anwendung kommt. Auf diese Weise muss der Mitarbeiter das Gelernte aktiv umsetzen, was für einen höheren Lerneffekt sorgt. Bei der grundlegenden Konzeption des eLearnings sollte dieser Aspekt schon berücksichtigt sein.

2.    Wissenshorizont der Zielgruppe kennen: nur die relevanten Informationen zusammenstellen

Überlegen Sie bei der Erstellung des eLearnings genau, an wen es sich richtet. Welches Vorwissen können Sie bei der Personengruppe voraussetzen? Welche neuen Informationen sind von Belang? Zudem sollten Sie im eLearning dem Teilnehmer die Freiheit einräumen, das Tempo seines Lernprozesses selbst zu bestimmen. Sind ihm bestimmte Inhalte bereits vertraut, soll er das entsprechende Kapitel überspringen können. Will er etwas genauer lesen, sollte er sich Zeit lassen dürfen. Das Gefühl, den Lernprozess mitzubestimmen, wirkt sich motivierend aus.

3.    Mehr als den „Weiter“-Button anbieten: interaktive Elemente einbauen

Wenn Sie sich die Aufmerksamkeit der Teilnehmer sichern möchten, sollten Sie ihm mehr Interaktions-Möglichkeiten anbieten, als nur den „Weiter“-Button zu klicken. Denken Sie an interaktive Elemente wie z.B. DropDowns, verschiebbare Bilder oder sich öffnende Lightboxen. Nutzen Sie die Bandbreite der technischen Möglichkeiten, anstatt nur eine Folie an die nächste zu reihen.

4.    Für Transparenz sorgen: Navigationsmenü und Fortschritt erkennbar machen

Für den Nutzer eines Online-Trainings ist es immer sehr hilfreich, wenn er weiß, an welchem Punkt er sich gerade befindet. Wie weit bin ich schon gekommen? Wie lange dauert es noch? Wo bin ich gerade? Bieten Sie dem Nutzer die Möglichkeit, die Fragen permanent zu beantworten – z.B. durch einen sichtbaren Fortschrittsbalken und ein kleines Navigationsmenü.

5.    Qualität sicherstellen

Auch wenn Sie für die Erstellung des eLearnings straffe Fristen haben: Verzichten Sie nicht auf die Qualitätskontrolle. Findet sich eine Vielzahl von Rechtschreibfehlern in Ihrem Training, sinkt das Vertrauen in die Seriosität der Informationen. Daher ist eine „wasserdichte“ Prüfung am Ende Pflicht. 

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